Regelmäßig bewegen wir uns im Internet, googeln, shoppen, chatten oder pflegen soziale Kontakte in Online-Netzwerken. Auch wenn wir nicht direkt mit dem verbunden Internet sind, ist der Computer inzwischen ein unverzichtbares Werkzeug im (Büro-)Alltag geworden. Wir erstellen Office-Dokumente, bearbeiten Bilder, schreiben E-Mails, brennen CDs und drucken Briefe. All das funktioniert -in den meisten Fällen- problemlos über Programme mit so genannten GUIs. Diese Programme stellen für uns Webseiten dar, zeigen Bilder an, spielen Audio-Dateien ab, drucken unsere Dokumente aus... Was im Hintergrund jedoch wirklich geschieht bleibt Fachleuten vorbehalten bzw. ist bei so genannter proprietärer Software nur grob skizierbar.
Blickt man hinter die Kulissen, dann gibt es viele interessante Kleinigkeiten zu entdecken: jeder von uns hinterlässt eine Vielzahl digitaler Spuren die teils allgemeiner Art, teils jedoch auch sehr persönlich sein können. Unbewusst informieren wir jeden Teilnehmer im Internet über Dinge, die wir den Bürokollegen oder Vorgesetzten normalerweise vorenthalten würden. Aus Neugierde habe ich mich auf die Suche nach digitalen Spuren gemacht und war teilweise selbst über die Fülle an Informationen erstaunt, die in den digitalen Spuren zu finden sind. Dabei sind diese Daten weder geheim noch ihre Existenz in der Fachwelt unbekannt. Es scheint den normalen User einfach nicht zu interessieren, dass es sie gibt… oder doch?
Ich habe mir am Wochenende die Zeit genommen und meine aktuellen Projekte (diese Homepage und die Homepage der Berger-Meier-Jazzband) "valide" und mich mit dem 508-Hack vertraut gemacht. Valide bedeutet, dass die zwei Seiten bestimmte Standards für Webseiten einhalten, was durch die Icons angezeigt wird und durch einen Klick darauf überprüft werden kann.
Aber warum ist das ein Grund deshalb extra einen Artikel hier in den Blog zu setzen?