Warum ein Blog?

2007-04-22 15:00 (Kommentare: 0)

Ein Blog ist quasi ein Online-Tagebuch. Man schreibt über Gott und die Welt, was einen selbst interessiert, was andere interessieren könnte und was es sonst noch so gibt. Anstatt in der Kneipe oder im Club Geschichten zu erzählen und Erfahrungen auszutauschen, wird der Community, natürlich ist damit die ganze Welt gemeint, die Geschichten in seinem Blog präsentiert.

Aufgrund weiter entwickelter Webanwendungen ist es quasi jedem möglich selber Texte im Internet zu präsentieren. Grundkentnisse, wie die z.B. die Beherrschung von HTML und die Arbeit mit FTP-Programmen (ja was ist denn das überhaupt?) sind heute nicht mehr nötig um selbst bloggen zu können.

Eigentlich kann jeder loslegen und bloggen. Dies reicht von Schülern, die im Web über ihre Fantasien schreiben, bis hin zu z.B. Politikern an der Spitze der Bundesregierung (z.B. Video-Podcast von Angela Merkel).

Die Menge an nicht relevanter, unprofesioneller Information (so wie z.B. in diesem Blogeintrag) nimmt immer mehr zu, stört die Gewichtung in Suchmaschienenrankings und somit die Auffindbarkeit sinnvoller Infomation im Internet. Aber jeder hat (zumindest laut Grundgesetz) ja das Recht auf eine eigene Meinung und die Möglichkeit diese zu publizieren. Eine interessante Zukunftsvision zu diesem Thema (die teilweise keine "Zukunft" mehr ist, sondern durchaus real!) zeigt der Kurzfilm "Epic 2015" (deutsche Fassung). Der dazugehörige Blogeintrag: http://blog.aperto.de.

Natürlich sollte man ja auch noch die positiven Aspekte dieser neuen Möglichkeiten betrachten. Die "Community" erarbeitet Onlinelexika, Knowledgebases, kostenlose Supportplattformen usw. . Und natürlich die Möglichkeiten dies alles kommerziell auszunutzen, da hier eine Gemeinde am Werke ist, die von der Technik, die sie einsetzt, größtenteils keine Ahnung hat.

Das Internet mutiert zur größten Blackbox der Welt. Appropos "Welt": Hallo ihr Millionen User, die ihr täglich hier rumsurft. Das "hier" ist zwar nicht meine Seite, aber doch zumindest hat man das Gefühl die ganze Welt mit seinen "Infos" aufklären zu können.

Aber zurück zur Intention dieses Blogeintrages: ich reihe mich ein in die Reihe von tausenden Blogs, die ich eben noch so kritisiert habe. Und warum? Es gibt gerade Fragen zu der Entwicklung der Programme, an denen ich schreibe, die mir sehr oft gestellt werden. Fragen, die ich zwar immer wieder gerne persönlich beantworte, aber auch einen Teil oft auch unausgesprochener Fragen. Eventuell schaut auch mal jemand hier vorbei, der mal eine Frage von mir nicht beantwortet bekommen hat, sich nicht getraut hat zu fragen... Hier versuche ich einen Teil dieser Fragen nachlesbar zu beantworten. Es ist also quasi mein Entwicklerblog, mein "Ich bin noch da", und "Das mache ich gerade" Buch. Natürlich lasse ich mir die Vorteile, die mir eigener Webspace und entsprechende Programme bieten hierbei nicht entgehen, aber dazu später mehr.

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Mein aktuelles Projekt: ein Gemeinschaftsblog auf www.aduoscriptum.de.