Zu Besuch im Tiergarten Ulm

2010-07-26 08:00 (Kommentare: 1)

Die Friedrichsau in Ulm
Friedrichsau Ulm

Neidisch betrachte ich hin und wieder Blogs, in denen wortgewandt von alltäglichen Dingen berichtet wird. Die Texte werden durch Bilder bereichert, bei denen ich Motive wie Qualität bewundere, die ich bei meinen Bildern nicht sehe. Vielleicht sollte ich mir doch eine Kamera in einer höheren Preisklasse suchen? Bisher bin ich ein Fan der PowerShot A-Reihe von Canon. Oder sollte ich mich intensiver mit einem der Bücher über digitale Fotografie beschäftigen? Vielleicht sollte ich aber auch etwas lockerer mit Bildern und Texten umgehen, wie es eben jene Blogger tun. Das gehört zu den Freiheiten, die einem ein eigener Blog ermöglicht. Ich versuche es mit einem Besuch im Ulmer Tiergarten:

Der Nebenschauplatz Friedrichsau liegt auch im Blickfeld. Putzige Känguruhs. Die knalligen Farben der Roten Sichler haben es mir angetan.
Kümmernd, neugierig und bunt...

Klein und versteckt liegt der Tiergarten Ulm am Rande des Naherholungsgebietes Friedrichsau, in Sichtweite der Messe und innerhalb einer Minute von der S-Bahnstation zu erreichen. Parkmöglichkeiten gibt es dort ebenfalls zur Genüge. Nach der Kasse kommt man direkt über ein gut gefülltes Aquarium zu einer Sammlung von Spinnen, Schlangen und weiteren Reptilien. Der Umfang des gesamten Gebäudes entspricht vielleicht nur einer Abteilung in einem der großen Tierparks, bietet aber eine zufriedenstellende Übersicht. Anschließend kann man sich in dem bunt eingerichteten Tropenhaus der exotischen Vielfalt von Tieren aus Afrika und Südamerika widmen.

Ein Alpaka widersetzt sich der Diät. Neugierig wird die Kamera beäugt. Der Zwergeselstute ist es zu warm um sich zu bewegen.
Eine Auswahl an Hufe tragenden Vierbeinern.
Die Tiere kommen bis zum Zaun
Zutrauliches Känguruh

Auf dem flächenmäßig ebenfalls recht kleinen Außengelände finden sich Bären, Hirsche, Schweine, Ziegen, Känguruhs… Zwar gibt es nur wenige Gehege, dafür fallen diese augenscheinlich groß aus und sind sehr gut zugänglich. Man kommt bis auf Hautkontakt an die Tiere heran, was leider missbraucht wird. Trotz Sommerhitze eilen die Tiere aus dem Schatten zum Zaun, in der Hoffnung etwas zu Fressen zu bekommen. Tatsächlich waren wir keine fünf Minuten an einem Gehege, bis wir Kinder und Jugendliche auf der anderen Seite beobachteten, die ihr Eis mit den Tieren teilten, oder ihnen anderes ungeeignetes Futter direkt in das Maul stopfen. Ich hege nun größtes Verständnis für die breiten Wassergräben, die im Basler Zolli hinter den Zäunen diesen direkten Kontakt verhindern.

Kritisch wurde ich bei meinen Versuchen beäugt... ...das Formationsschwimmen aufzunehmen... ...oder ich habe beim Sonnenbad gestört.
Die Schildkröten hier kann man bequem ohne Zaun betrachten.

Der Tiergarten Ulm wird seinem Namen durchaus gerecht und lohnt einen Besuch. Er bietet ein Zooerlebnis, dass zwar nicht so extensiv ausfällt, dafür umso intensiver wirkt.

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Kommentar von Pete | 2010-08-02

Pete

Hi,
Ja das seh ich in etwa auch so, schade das es Eltern gibt die sich mit der Erziehung der eigenen Kinder schwer tun, hier wahrscheinlich zum leidwesen der Tiere...
Da bin ich froh und auch ein bisschen Stolz das sich mein Kleiner mit, und wenn überhaupt, dem Streicheln zufrieden gibt...