Mein erster Tag mit dem Joomla!-Entwicklerhandbuch
2009-08-25 15:00 (4 Kommentare)
Schon die Einleitung ist recht vielversprechend, ist es doch der Wortlaut eines Entwicklers aus der Szene.
Alex Kempkens spricht da mit Joomla! macht süchtig!
so manchem aus der Seele.
Zu Teil I: Einführung in die Entwicklung mit Joomla!
Zu so einem richtigen Buch gehört natürlich auch eine Einführung um quasi alle auf den gleichen Stand zu bringen. Wer schon länger mit Joomla! arbeitet kann diesen Teil auch getrost überspringen oder oberflächlich durchblättern. Wer vorhat seine Erweiterungen öffentlich verfügbar zu machen, dem sei doch noch das Kapitel 4 bzw. speziell 4.3 zu empfehlen. Hier beschreibt Alex Kempkens sehr detailiert die Funktionsweise der Plattform JoomlaCode.org.
Zum Kapitel 1: Was ist Joomla!?
Am Ende dieses Kapitels habe ich mich gefragt ob ich das denn auch ohne Vorwissen verstanden hätte? Ich befürchte nein... Berücksichtige ich aber die Menge an abgehandelten Themen auf diesen wenigen Seiten, sowie die zahlreichen Verweise auf vernünftige Quellen im Internet will ich das einfach einmal übersehen.
Dafür konnte ich mich doch durchaus über die Buy Squad (Abb. 1.1, eigentlich Bug Squad) von Joomla! amüsieren.
Zum Kapitel 2: Der Aufbau von Joomla!
Beim Beschreiben dieses Kapitel ist mir leicht unwohl. Es ist meines Erachtens nach durchaus alles Wichtige gesagt geschrieben worden, doch ließe sich vor allem der Unterschied von Komponenten, Modulen und Plugins durchaus noch verständlicher erklären und darstellen. Meine ersten Frage zu der Unterscheidung dieser drei Tools Wann wende ich welches an?
und Wo greifen diese?
werden in diesem Kapitel nur sehr spärlich behandelt. Trotzdem sind diese Zusammenhänge grundlegend wichtig bei der Entscheidungsfindung wie sich eine gestellte Aufgabe am Besten umsetzen lässt. Vielleicht kommt ja in einem späteren Kapitel eine differenziertere Einteilung (was sich auch bestätigt hat).
Zum Kapitel 3: Die Arbeitsumgebung für Joomla! einrichten
Wer sich Ideen für die Entwicklerwerkzeuge unter Windows oder MacOS X holen möchte, sei gerne eingeladen dieses Kapitel zu lesen. Linux wird in diesem Kapitel leider nicht behandelt, weshalb ich es auch nur grob überblättert habe (vielleicht auch weil es zu arg schmerzt in einer Abbildung zur Arbeitsumgebung nur MacOS X und den Windows-Server als Grundlage für den Apache zu sehen).
Unter Linux steht das beschriebene Eclipse auch zur Verfügung, ist aber nach eigenen Erfahrungen ziemlich instabil. Eine ziemliche Überraschung als IDE soll NetBeans unter Linux sein, was ich jedoch noch nicht getestet habe.
Wem ein einfacher Quelltexteditor für PHP ausreicht, der sollte sich unter Gnome dringend gPHPEdit ansehen. Ich habe mich nach etwas Umgewöhnung schließlich für den Emacs entschieden, welcher nach einigen Anpassungen auch wunderbar als PHP-Editor zu gebrauchen ist.
Zum Kapitel 4: Joomla! erweitern
Dieses Kapitel ist für Einsteiger in die Entwicklung für Erweiterungen zu Joomla! durchaus interessant, da ich es sehr wichtig finde die Plattform JoomlaCode.org zu erklären. Diese ist doch recht komplex und so trauen sich viele zu Beginn nicht, sich damit zu beschäftigen. Dieses Kapitel führt dieses komplexe Hilfsmittel einfach und verständlich ein.
Sehr positiv finde ich auch, dass Joomla-Downloads.de als deutschsprachige Quelle für Erweiterungen neben JoomlaOS.de genannt wird. Die Quelle http://download.joomla.de gibt es aber seit bald einem Jahr nicht mehr.
Mein Fazit zum ersten Teil
Auch wenn ich durchaus etwas viel an diesem ersten Teil kritisiert habe bin ich gespannt auf den nächsten Teil. Vielleicht bin ich auch einfach nur der Falsche um eine Einführung für Joomla!-Einsteiger bzw. Umsteiger Entwickler, die in Joomla! einsteigen bzw. umsteigen zu bewerten.

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Kommentar von Markus | 2009-08-25
Hi Benjamin,
bitte nicht vergessen das dieses Buch für Profis ist…
mfg Markus
Kommentar von b2m | 2009-08-25
Kommentar von Guido De Gobbis | 2009-08-25
Das hört sich alles schon ganz interessant an, mal sehen wie es weiter geht. Übrigens, ein ganz guter Editor für Linux (Gnome) ist Geany… den nutze ich für meine Programmierung.
Grüße
Guido
Kommentar von b2m | 2009-08-25
Danke für den Tipp aber ich bin inzwischen ziemlich vernarrt in meinen Emacs.
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Inzwischen habe ich auch den Geany ausprobiert und mit in Webeditoren unter Ubuntu Linux aufgenommen.